Pendelverkehr auf der Innenstadtstrecke im Juni 2002
2002 hat es einen größeren Brand im Bahnverwaltungsgebäude an der Joachimstraße gegeben. Da längere Zeit nicht klar war, wie schwer die Grundsubstanz des Gebäudes beschädigt wurde, durften möglichst keine Erschütterungen in seinem Umfeld erzeugt werden - also blieb die direkt daran vorbeiführende Stadtbahntrasse über mehrere Wochen gesperrt. Damit war die oberirdische Innenstadtstrecke der hannoverschen Stadtbahn von ihrer Endstation am Aegi abgeschnitten - und irgendwelche anderen Kehrmöglichkeiten gibt es ja hinter dem Goetheplatz schon lange nicht mehr.
Während die eigentliche Linie 10 von Ahlem kommend ab Goetheplatz über den A-Tunnel zum Hauptbahnhof geführt werden konnte, gab es zunächst keinen Verkehr zwischen Goetheplatz und Aegi. Nach einigen Tagen ist die üstra dann auf eine relativ originelle Idee zur Aufrechterhaltung des Betriebs auf diesem Streckenstück gekommen: Auf dem Gleis Richtung Aegi wurde zwischen Goetheplatz und der Einfahrt zum Ernst-August-Platz ein Pendelverkehr eingerichtet. Für den Weg vom Bahnhof zum Goetheplatz wurde hier also quasi auf der "linken Seite" der Trasse gefahren. Auf diese Weise konnte zumindest auf einem Teil der Strecke weiterhin Stadtbahnverkehr angeboten werden.
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